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Palladium - Das „neue" Schmuckmetall Palladium ist nach dem kurz vorher entdeckten Planetoiden „Pallas" benannt (englisch: palladium). Durch das gesteigerte Interesse an Platin Anfang des 19. Jahrhunderts wurden fünf Platinbegleitmetalle (Platinmetall-Anomalien) entdeckt: Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, und Ruthenium.
Palladium (Pd) gehört zu den seltenen Platinmetallen, denn sein Anteil an der Bildung der Erdkruste liegt bei nur 0,0000001 Gewichtsprozent! Im Vergleich dazu beträgt der Kupferanteil 0,0004 Gewichtsprozent. In der Natur kommt es gediegen als Begleiter von Platin und Gold vor. Palladium ist außerdem in einigen Nickel- und Kupfererzen vorhanden. Die Hauptfundorte sind Russland, Kanada und Südafrika. Jährlich werden weltweit nur zwischen 25 und 100 Tonnen gefördert.
Palladium ist verformbar und bei Hitze schmiedbar. Es handelt sich um ein silbrig-weißes, stark reflektierendes Edelmetall. Häufig wird Palladium für die Herstellung von Weißgoldlegierungen, wie 585/000 und 750/000, verwendet, da es die Eigenschaft besitzt, dem Gold die Farbe zu entziehen. Zusätzlich wird das Weißgold zusätzlich durch eine Rhodiumschicht aufgehellt.
Für die Schmuckherstellung ist Palladium als eigenständige Legierung ein eher „junges" Edelmetall. Es hat viele Eigenschaften wie Platin, ist modern, strahlend hell in der Farbe und meist hochkarätig in der Legierung. Gegenüber Gold und Platin ist dieses Edelmetall angenehm leicht und Fischer Trauringe tragen sich in Verbindung mit einer Innenwölbung sehr bequem. Erfreulich ist auch der sympathische Preis.
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