Was muss ich über

Diamanten und Edelmetalle wissen

Die Qualität der Verarbeitung, die Reinheit, die Farbe und das Gewicht der verwendeten Edelmetalle und Diamanten bestimmen den Wert Ihres Verlobungsrings.

Wir von Schmuck Atelier Meinck stehen mit unserem persönlichen Namen für die Einhaltung höchster Qualitätsstandards. Ebenso garantieren wir Ihnen mit unserem Qualitätszertifikat, das Sie zusammen mit Ihrem Verlobungsring erhalten, die Echtheit und Qualität jedes einzelnen Ringes. Die von uns gefertigten Verlobungsringe und Trauringe werden ausschliesslich mit fair gehandelten Diamanten besetzt.

Mit unserem Verlobungsring-Konfigurator können Sie bei unseren Ringen das Diamantgewicht, die Reinheit, Diamantfarbe und die Edelmetall-Legierung nach Belieben verändern.

GOLD

Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe wurde es metallisch gediegen in der Natur gefunden.
Gold lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten und korrodiert nicht. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit, seiner scheinbaren Unvergänglichkeit und seiner auffallenden Schwere wurde es in vielen Kulturen vor allem für herausgehobene rituelle Gegenstände und Schmuck verwendet.
Die Goldgewinnung ist seit der frühen Kupferzeit nachgewiesen. Die leichte Legierbarkeit mit vielen Metallen, die moderate Schmelztemperatur und die günstigen Eigenschaften der Legierungen machten Gold als Werkstoff sehr attraktiv.
Gold dient in Form von Anlagegold als internationales Zahlungsmittel und wird von vielen Zentralbanken der Welt als Währungsreserve eingelagert.
In Krisenzeiten wird Gold als stabile Wertanlage gesehen, die Wertsteigerungen relativ zu anderen Wertanlagen erfahren kann.

Bei Schmuck Atelier Meinck verarbeiten wir verschiedene hochwertige Edelmetalle für Schmuck und Trauringe.

Gelbgold

Beim Feingehalt der verschiedenen Goldlegierungen verwenden wir vor allem die Legierungen 585 (14kt) 750 (18kt) und manchmal bei Gelbgold 900. Der angegebene Feingehalt bezeichnet den Anteil des reines Goldes gerechnet auf 1000Teile der Legierung der Rest sind Zusatzmetalle wie z.B. Silber,,Kupfer. Je höher der Feingehalt eines Ringes desto satter seine gelbe Farbe und desto schwerer ist er, denn Gold hat ein höheres spezifisches Gewicht als die Zusatzmetalle also je höher der Goldanteil desto schwerer im Verhältnis der Ring. Das alte Vorurteil hochkarätiges Gold sei zu weich stimmt vielleicht für dünn einfach gefertigte Ringe – bei soliden in entsprechenden Stärken gearbeitet Ringen, spezielle Legierungen gehärtet oder geschmiedet sind auch hohe Feingehalte kein Problem und ob ein Kratzer dann etwas flacher oder tiefer ist mit bloßem Auge kaum feststellbar.

Rotgold

Bei zarten Rosegoldtönen bis hin zu Rotgold wird innerhalb der verschiedenen gewünschten reinen Goldtanteile 585 oder 750, der Kupfer Anteil erhöht so entstehen diese sehr schönen spezifischen Farbtöne.

Weißgold

entsteht aus entsteht durch eine ca. 10prozentige Beimischung des Edelmetalls Palladium. Das gelbe Gold im Anteil 585 oder 750 wird dadurch grau – wir sprechen deshalb von Graugold, welches es auch in unterschiedlichen Farbmischungen gibt und durchaus pur seinen Reiz hat. Dieses leicht gräuliche Gold wird in den meisten Fällen aber dann mit einer Rhodium Schicht überzogen und veredelt. Rhodium ein Edelmetall aus der Gruppe der Platinmetalle gibt dem Weißgold seinen kühlen strahlenden, aufhellenden Glanz. Ein Prozess der alle paar Jahre durch das sukzessive Abtragen des Rhodiums wiederholt werden muss und den wir Ihnen gerne als Service unserer Werkstatt anbieten.

PLATIN

Sollten Sie kein weisses Edelmetall wünschen welches galvanisch Oberflächen veredelt ist, steht zum einen das edelste, reinste und seltenste Edelmetall zur Verfügung, Platin. Es wird im Reinheitsgrad 950/00 verarbeitet und hat höchste Härte und spezifisches Gewicht der Edelmetall Schmucklegierungen sein Name leitet sich vom spanischen Wort Platina ab.

Schmuckatelier Meinck aus Bad Kissingen war exklusiver Partnerjuwelier der 1975 gegründeten Platin Gilde. Die Platin Gilde International (PGI) war eine Organisation, deren Arbeit von der Leidenschaft für Platin inspiriert die Begeisterung wecken möchte für das edelste aller Schmuckmetalle.

Platin-Trauringe wenn es mehr als Liebe wird…

Aus Verliebtsein wird Liebe und die Partner schwören sich ewige Treue. Diese gebührend zu verankern, dafür gibt es keine bezauberndere Bekundung als die Heirat – man hat den Einen gefunden, mit dem man den Weg in die Zukunft zusammen gehen möchte.

Zum Zeichen der Verbundenheit tauscht das Paar dabei zwei Ringe – über Jahrhunderte einer der romantischsten Riten der Welt. In seiner Kreisform liegt das Symbol der Unendlichkeit. Die Makellosigkeit und Festigkeit dieser Liebes-Bindung kann nicht schöner dargestellt werden als mit einem Trauring aus Platin, dem reinsten und edelsten aller Schmuckmetalle.

Jahrtausendelang lag es tief in der Erde verborgen und nur wer um seine Eigenheiten weiß, Geduld hat und sich viel Mühe beim Bearbeiten gibt, entlockt dem schweren, weiß schimmernden Material die volle Pracht in kunstvollen Formen. Platin ist selten. So selten wie der eine Partner, mit dem man den Bund fürs Leben schließen will. Ein betörendes Zeichen für die Ehe, denn auch sie verlangt das Wissen um den Partner, die Geduld für dessen Eigenarten und stete Bemühung für die Beziehung, damit sie auch nach Jahren noch blüht.

Denn bei der Heirat geht es nicht nur um den einen, den schönsten Tag im Leben. Wichtiger ist das tägliche Zusammensein – für immer. Und auch dazu passt Platin: Mit seiner dezenten Ausstrahlung fällt es nicht jedem auf. Aber der Träger – und nur er – spürt, dass mehr dahintersteckt. Das Gewicht seines runden Begleiters am Finger erinnert stets sanft an den lieben Partner.

Auch die Spuren des täglichen Gebrauchs können Platin nichts anhaben. Im Gegenteil: Der Ring wird nur noch schöner, weil der Träger ihn nie aus Sorge abnehmen muss. So wächst er immer mehr ans Herz. Ganz wie die Ehe. Auch sie verblasst nicht im Alltag, sondern wächst mit zunehmender Reife und entwickelt sich ständig weiter.

Rein

Da Platinschmuck in der Regel mit einem Reinheitsgrad von 95% verarbeitet wird (der Reinheitsgrad von 18-karätigem Gold beträgt 75%), wird er nicht stumpf, läuft nicht an und behält seinen natürlich weißen Schimmer für alle Zeit. Außerdem sind Preziosen aus Platin dank ihres hohen Reinheitsgrades hypoallergen und eignen sich damit ideal für Menschen mit empfindlicher Haut. Nur Schmuck aus Platin trägt den Stempel „Pt 950″. Es ist ein Gütesiegel und Erkennungszeichen, das für seinen außergewöhnlichen Reinheitsgrad steht. Platinschmuckstücke bestehen zu 950 Teilen von Tausend, also zu 95 %, aus reinem Platin.

Selten

Platin findet sich nur an wenigen Orten der Erde und auch dort nur in ganz geringen Mengen. Das exquisite Metall ist 30-mal seltener als Gold. Wie selten Platin tatsächlich ist, demonstriert folgendes Gedankenspiel: Würde man das gesamte Platin der Welt in ein olympisches Schwimm-becken geben, so würde es kaum ausreichen, um die Füße zu bedecken. Die Goldvorkommen hingegen würden mehr als drei Schwimmbecken füllen. Diese Seltenheit macht Platin zu einem so exklusiven Schmuckmetall, so besonders wie die Menschen, die es tragen.

Für immer

Aufgrund seiner Dichte und seines Gewichts ist Platinschmuck widerstandsfähiger als andere Schmuckmetalle. Platin trägt sich nicht ab und Edelsteine sind darin sicher gefasst. Wie alle Schmuckmetalle kann auch Platin Kratzer bekommen. Ein Kratzer auf einem Platinschmuckstück stellt jedoch nur eine seitliche Verschiebung des Metalls dar und führt zu keinem Volumenverlust. Selbst wenn tagtägliches Tragen Spuren an der Oberfläche hinterlassen hat, bleibt Platinschmuck deshalb, was er immer gewesen ist – ein Symbol für alles Unvergängliche.

Eines der bekanntesten Platin Trauringatelier mit denen Schmuck Atelier Meinck vertrauensvoll zusammenarbeitet ist die Henrich und Denzel Manufaktur spezialisiert auf die hochwertige Verarbeitung dieses seltenen Metalls.

PALLADIUM

Wer aber trotzdem auf ein nicht rhodiniertes, silbergrau metallisches Edelmetall nicht verzichten will kann auf eine für die Schmuckherstellung relativ junge Legierung 950 oder 500 von Palladium zurückgreifen der Preise sehr angenehm sind.

Palladium ist nach dem kurz vorher entdeckten Planetoiden „Pallas“ benannt (englisch: palladium). Durch das gesteigerte Interesse an Platin Anfang des 19. Jahrhunderts wurden fünf Platinbegleitmetalle (Platinmetall-Anomalien) entdeckt: Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, und Ruthenium. Palladium (Pd) gehört zu den seltenen Platinmetallen, denn sein Anteil an der Bildung der Erdkruste liegt bei nur 0,0000001 Gewichtsprozent! Im Vergleich dazu beträgt der Kupferanteil 0,0004 Gewichtsprozent. In der Natur kommt es gediegen als Begleiter von Platin und Gold vor. Palladium ist außerdem in einigen Nickel- und Kupfererzen vorhanden. Die Hauptfundorte sind Russland, Kanada und Südafrika. Jährlich werden weltweit nur zwischen 25 und 100 Tonnen gefördert.

Palladium ist verformbar und bei Hitze schmiedbar. Es handelt sich um ein silbrig-weißes, stark reflektierendes Edelmetall. Häufig wird Palladium für die Herstellung von Weißgoldlegierungen, wie 585/000 und 750/000, verwendet, da es die Eigenschaft besitzt, dem Gold die Farbe zu entziehen.

Für die Schmuckherstellung ist Palladium als eigenständige Legierung ein eher „junges“ Edelmetall. Es hat viele Eigenschaften wie Platin, ist modern, strahlend hell in der Farbe und meist hochkarätig in der Legierung. Gegenüber Gold und Platin ist dieses Edelmetall angenehm leicht.

Ein Diamant

Man sagt, Schönheit läge im Auge des Betrachters.

Dies trifft besonders dann zu, wenn es um eines der kostbarsten Geschenke der Natur geht: die der Schönheit eines Diamanten, seiner Brillanz.
Dazu bietet Schmuck Atelier Meinck, eine kompetente Beratung. Zum einen natürlich hinsichtlich der verarbeiteten Diamanten. Zum anderen als Goldschmiede und studierte Schmuckdesigner in Bezug auf eine hochwertige, ganz besondere Schmuckberatung bzw. Anfertigung.

DENN: DIAMANT IST NICHT GLEICH DIAMANT.

Auch wenn die Wahl Ihres Diamanten von persönlichem Empfinden und Geschmack abhängt, gibt es objektive Qualitätskriterien, die auf den folgenden Seiten erläutert werden – die 4C des Diamanten.
Das Wichtigste für uns ist allerdings das 5. C, es steht für confidence – und Ihr Vertrauen ist bei uns in guten Händen.
Wir arbeiten ausschließlich mit international anerkannten Expertisen und unsere langjährigen Diamantlieferanten garantieren herkunftszertifizierte Steine aus konfliktfreien Regionen, die dem Kimberley-Abkommen unterliegen. Dieses verpflichtet Diamanten aus ethisch und ökologisch unbedenklichen Quellen zu verwenden.

Der Begriff Karat geht auf eine natürliche Maßeinheit, den Samen des Johannisbrotbaums zurück. Ursprünglich wurden Diamanten mit Hilfe dieser Samen gewogen. Heute misst man ihr Gewicht mit metrischen Maßen, wobei ein Karat einem fünftel Gramm (0,2g) entspricht.
Ein Karat ist in 100 Punkte aufgeteilt. Ein Diamant mit 50 Punkten wiegt also ein halbes Karat (0,50 ct.).
Zwei Diamanten mit gleichem Karatgewicht können dennoch in ihrem Preis sehr differieren – denn ihre Qualität und ihr Wert hängen ebenso ab von ihrem Schliff, ihrer Farbe und der Reinheit. Grundsätzlich gilt, je größer der Diamant, desto seltener ist er.

Jeder Diamant ist ein unverwechselbares Original der Natur. Diamanten in höchster Perfektion sind eine Rarität. Die meisten Diamanten haben jedoch winzige Einschlüsse – den sogenannten »Fingerabdruck der Natur«. Oft sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht zu sehen und werden erst bei vielfacher Vergrößerung erkennbar.

Je reiner ein Diamant ist, desto seltener ist er auch. Als »lupenreiner« gilt ein Diamant, wenn er unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse aufweist.

Erst der wohlproportionierte Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten. Der Schliff ist das Kriterium, das der Mensch direkt beeinflussen kann – die anderen hat die Natur bei jedem Stein vorgegeben. Ein guter Schliff sorgt für das sprichwörtliche Feuer eines Diamanten durch richtige Proportionen und Anordnung seiner Facetten (Flächen, die das Licht in bestimmten Winkeln reflektieren).

In einem geschliffenen Diamanten mit guten Proportionen wird das Licht von einer Facette zur anderen reflektiert und strahlt durch das Oberteil des Steines zurück. Ist der Schliff des Diamanten zu spitz, entweichen Lichtstrahlen durch das Unterteil des Steines. Ist der Schliff zu flach, wird der Lichtstrahl am Oberteil zurück in das Innere gebrochen und entweicht ebenfalls durch das Unterteil des Steines.

Die Farbe eines Diamanten ist ein persönliches und subjektives Kriterium innerhalb der 4C‘s, denn jeder Mensch bevorzugt andere Farbtöne. Die Farbe eines Diamanten für die Graduierung zu beurteilen, heißt messen, wie nahe sie der Farblosigkeit kommt. Die seltensten und weißesten werden mit »D«, »E«, »F« und »G« graduiert; die Mehrheit der Diamanten jedoch ist weiß bis leicht getönt weiß. Diese werden mit »H« bis »L« graduiert. Diamanten mit der Graduierung »M« oder niedriger haben eine sichtbare Gelbtönung.

Aber es gibt auch Diamanten, mit einer von der Natur hervorgerufenen kräftigen reinen Farbe, die extrem selten sind; sie werden »Fancy Colours« genannt und werden in vielen verschiedenen Farbschattierungen gefunden.